Juni 2021

Liebe Freunde des Chorgesanges,

vor weit über einem Jahr sind alle unsere chorischen Aktivitäten in eine Zwangspause geschickt worden. Im März 2020 dachte ich wie sicher die überwiegende Mehrheit unserer Bevölkerung, dass diese Ein-schränkungen nur wenige Wochen andauern würden; was für eine grobe Fehleinschätzung. Konnten im Spätsommer bzw. Frühherbst noch einige wenige Chorproben unter starken Einschränkungen – zum Teil drastisch reduzierte Teilnehmerzahlen, Hygienekonzept, - verantwortliche und vieles mehr – so war im Spätherbst auch damit wieder Schluss und seitdem befindet sich die Kultur ganz allgemein und unsere Chorproben in einem schier endlos erscheinenden Winterschlaf.

 

So langsam aber keimt berechtigte Hoffnung auf, dass wir diese Phase hinter uns lassen können. Der einsetzende Sommer und die fortschreitende Impfkampagne helfen auch uns, zu unserer gewohnten und stark vermissten Proben- und Konzerttätigkeit zurückzukommen. Gleichwohl denke ich, dass vor September als üblichem Ende der Sommerpause, die nun schon über ein Jahr andauert, nicht an geregelte Chorproben zu denken ist. Trotzdem sollten vorab, das heißt vor der Urlaubszeit, die Verantwortlichen – Vorstandschaft und Chorleiter – einen Plan für die Wiederaufnahme der chorischen Tätigkeit erarbeiten. Die „Auferstehung“ oder wie man vielleicht modern formuliert – der „Reset“ – wird nur gelingen, wenn alle wohlüberlegt daran gehen. Bei vielen unserer Sänger existieren nach wie vor Ängste oder Überlegungen, dem Wiedereinstieg fernzubleiben. Hier müssen wir viel investieren, damit unsere Chöre wieder wie in vorpandemischer Zeit erklingen können. In einem Schreiben der bayerischen Chorverbände, zu denen auch unser FSB zählt, daß an mehrere Ministerien geschickt wurde,  in  dem  eine  Gleichstellung  der  Chöre  den anderen Vereinen

angemahnt wird. Auch für uns bedarf es einer Exitstrategie aus den pandemiebedingten Einschränkungen. Man darf uns und unser Tun auch auf politischer Ebene nicht vergessen.

 

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen, aber die Zwischenstände waren so frustrierend, dass mir nichts Vernünftiges eingefallen ist. Online-Chorproben und ähnlichem kann ich persönlich rein gar nichts abgewinnen und halte es auch für unsere Chorlandschaft reichlich verfehlt, da ein ganz wesentlicher Aspekt unserer Arbeit ja auch gerade in den sozialen Kontakten, im direkten persönlichen Austausch nicht über ein wie auch immer geartetes Kommunikationsmedium besteht. Für viele von uns ist der Gedanken-austausch und das Zusammensein mit guten Freunden mindestens so wertvoll wie die Einstudierung eines neuen Programms. Außerdem ist die Realisierung solcher Online-Chorproben reichlich komplex und die Ergebnisse nur sehr selten befriedigend.


Solltet Ihr Fragen rund um die Wiederaufnahme Eurer Probentätigkeit haben, Ideen für Programme suchen oder den Austausch mit Anderen suchen, dann wendet Euch gerne an die Vorstandschaft und die Chorleiter des Sängerkreises, die Adressen findet ihr unter www.Saengerkreis-Hersbruck.de/Kontakt. Wir stehen Euch gerne zur Seite.


Es grüßt herzlich und wünscht viel Erfolg für die kommenden schwierigen Aufgaben

 

Thomas Witschel

Kreischorleiter Sängerkrteis Hersbruck



Hochzeit von Peter Windsheimer und Susanne Schubert

 

Zahlreiche Vereine standen Spalier bei der standesamtlichen Hochzeit am Samstag den 22. Mai im Volksmusikzentrum Alfeld und ließen die aktuelle Coronalage kurzeitig etwas in Vergessenheit geraten.

Schriftführer Thomas Niebler überbrachte die Glückwünsche im Namens des Vereins zur Hochzeit unseres 1. Vorsitzenden Peter Windsheimer und Susanne Schubert. Als Geschenk erhielt das glückliche Brautpaar eine Collage mit Hochzeitsgrüßen von allen Sängern*innen und Chorleitern und Eintrittskarten für die Magic Show von den Ehrlich Brothers in Nürnberg.

 

 

 

 

 

 



Laienmusiker dürfen ab 21. Mai wieder proben

Nach Monaten ohne gemeinsames Üben dürfen Laienmusiker und Amateur-Ensembles in Bayern wieder zusammen spielen. Unter strengen Hygieneauflagen werden Proben ab 21. Mai wieder erlaubt, wenn der Inzidenzwert vor Ort stabil unter 100 liegt.

Lange mussten sie warten, nun gibt es auch für Laienmusiker und Amateur-Ensembles in Bayern Licht am Ende des Corona-Tunnels: Ab 21. Mai wird der Probebetrieb in Bayern wieder erlaubt, wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Sitzung des Kabinetts erklärte. Möglich wird das Üben demnach mit bis zu 20 Leuten im Freien und maximal zehn Leuten in geschlossenen Räumen. Bedingung: Der Inzidenzwert vor Ort muss stabil unter 100 liegen.

Es handle sich um einen "Eckpfeiler der bayerischen Kulturszene", sagte Herrmann. Ob Laienmusiker und Theatergruppen auch wieder Auftritte durchführen dürfen, ist allerdings weiterhin offen. Auch die genauen Hygieneauflagen für die gemeinsamen Proben sind noch nicht bekannt - Abstand halten, Lüften sowie Mindestabstände beim Einsatz von Blasinstrumenten und Gesang werden aber dazugehören. Laut der Staatskanzlei machen das Wissenschafts- und das Gesundheits-ministerium gemeinsam ein "Rahmenygienekonzept" bekannt.

Und es gibt eine weitere Einschränkung: Wer proben will, muss ein negatives Corona-Testergebnis oder vollständigen Impfschutz haben - jedenfalls wenn der Inzidenzwert vor Ort zwischen 50 und 100 liegt. Das teilte das bayerische Kunstministerium am Nachmittag mit.

Demnach ist die Teilnahme an einer Probe in diesem Fall "ausschließlich mit Nachweis einer vollständigen Impfung bzw. Genesung, einem vor höchstens 24 Stunden vorgenommener POC-Antigentest oder Selbsttest oder einem vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Test möglich".

 

 

Generell sollen Kulturangebote in Bayern in den kommenden Wochen ausgedehnt werden. Ab 21. Mai sollen laut Herrmann auch Kulturveranstaltungen im Freien möglich sein - schon seit heute sind entsprechende Aufführungen bei einem stabilen Inzidenzwert unter 100 in Innenräumen erlaubt. Konkret geht es dabei unter anderem um Kinos und Theater sowie um Konzert- und Opernhäuser. Die Details zu den Kulturveranstaltungen im Freien werde man im Laufe der Woche noch festlegen, sagte Herrmann.

Laut dem früheren bayerischen Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) wurden die gesellschaftlichen Dimensionen des monatelangen Ausfalls von Proben und gemeinsamen Veranstaltungen besonders für die Jugend massiv unterschätzt. Heubisch sagte bei BR24Live, dass junge Leute "praktisch ein Jahr lang nichts mehr tun" konnten. Wie die ganze FDP-Fraktion kritisierte Heubisch, dass bei den angekündigten Öffnungsschritten nur der Inzidenzwert als Maßstab herangezogen wird. Seiner Meinung nach könnte man Proben schon jetzt bayernweit erlauben - angesichts von Testkonzepten und schon jetzt vieler Geimpfter.

Die Grünen-Abgeordnete Susanne Kurz erklärte, dass Musikanten und Amateurschauspieler nicht nur gemeinsam proben, sondern auch wieder auftreten wollten. Der CSU-Landtagsabgeordnete Marcel Huber hielt dagegen: Es gelte, Schritt für Schritt vorzugehen. Er hoffe, dass "möglichst bald" auch wieder Konzerte und öffentliche Auftritte möglich sein werden - je nachdem wie sich die Pandemie entwickle. "Aber das macht natürlich nur Sinn in Kombination mit Öffnungen von Gastronomie", betonte Huber.



Ostern 2021

Liebe Sängerinnen und Sänger, sehr verehrte Ehrenmitglieder und passive Mitglieder,

 

 

auch im Jahr 2021 hat uns die weltweite Corona- Pandemie noch immer fest im Griff, die entscheidende Wende im Kampf gegen den Virus und dessen Folgen und Auswirkungen lässt weiter auf sich warten. Unsere aktuelle Vereinsaktivität ist nahezu auf null reduziert. Auch Verantwortliche aus vielen anderen Vereinen berichten von der gleichen Erfahrung und der tiefgreifenden Wirkung mitten ins gesellschaftliche Leben und auf das soziale Miteinander. Unsere Mitgliederversammlung wird bis auf weiteres vertagt. Sängerische Veranstaltungen müssen ebenfalls abgesagt werden.

 

Im Februar (19.02.) verstarb unser langjähriges passives Mitglied Johann Sebald aus Seiboldstetten im Alter von 85 Jahren. Einige Tage später am 26. Februar verstarb der ehemalige Kreischorleiter im Sängerkreis Hersbruck und Ehrenkreischorleiter Friedhelm Treiber im Alter von 81 Jahren. Herr Treiber war über viele Jahrzehnte dem Präsidium des Sängerkreis Hersbruck angehörend. Er war auch oft an unseren Veranstaltungen ein gern gesehener und interessierter Gast. Der Gesangverein Alfeld wird beiden verstorbenen stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

Mit großer Freude durften wir am 05. März von der Geburt von Franziska Theresa Waigel erfahren. Ich möchte im Namen der Vorstandschaft und im Namen aller Vereinsangehörigen die herzlichsten Glückwünsche an die Eltern Katharina und Andreas sowie an die Großeltern Familie Maiß und Familie Waigel überbringen.

 

In der Online-Sitzung der Alfelder Vereine und der Bürgermeisterin am Mittwoch 24. März wurde über weitere Planungen auf Machbarkeit und Durchführbarkeit von öffentlichen Veranstaltungen diskutiert. In diesem Jahr wäre wieder der Fränkisch-Oberpfälzer Volksmusiktag (Sonntag 25.07.) angestanden. Diese Veranstaltung wird nach derzeitiger Lage und derzeitigem Kenntnisstand in der bekannten Form und Größe nicht stattfinden können. Eine Option wäre eine kleinere Form dieser Veranstaltung im Sportheim oder VMZ zu gestalten, allerdings nur mit Einhaltung der Corona-Vorschriften und dem damit verbundenen Aufwand und Hygienekonzept. Die anderen Vereine sehen von Veranstaltungen derzeit noch ab. Ein Treffen der Vorstände ist Anfang Mai geplant um weitere Optionen zu prüfen und die Lage im Rückblick auf den April zu bewerten und neu einzuschätzen. Als Resümee der Sitzung geht hervor, dass die Vereine und deren Verantwortlichen auf Sicht fahren werden. Es soll keine Resignation vorherrschen, sondern vielmehr je nach Lage der Pandemie vielleicht das eine oder andere Vorhaben (u.a. Kirwa!) geprüft und abgewogen werden ob doch was durchgeführt werden kann.

 

Liebe Freunde, ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Angehörigen im Namen der Vorstandschaft des Gesangverein Alfeld 1852 ein schönes Osterfest 2021. Ich hoffe sehr, dass wir uns bald Gesund und bei bester Stimmung wieder sehen werden, irgendwann geht diese schlimme Zeit vorbei.

 

Bleiben Sie gesund und alles Gute!!

 

Ihr

Peter Windsheimer

1. Vorsitzender

 

 

 

 



Ein Leben für die Musik

Zum Tod von Friedhelm Treiber: Engagierter Sänger und Chorleiter

VORRA/NEUNKIRCHEN (mg) – Am 26. Februar 2021 ist Friedhelm Treiber, langjähriger Kreischorleiter des Sängerkreises Hersbruck, im Alter von 81 Jahren verstorben. Er hatte sich zu Lebzeiten mit großem Engagement in Posaunenchören, Gesangvereinen, beim Fränkischen Sängerbund und im Posaunenchorbezirk Hersbruck engagiert.

Sein Leben lang gab Friedhelm Treiber mit Liebe und Geduld sein musikalisches Können und Geschick an seine Chöre weiter. Schon während seines Studiums sammelte er Erfahrungen im Chorgesang sowie als Dirigent. Damals wohnhaft in Vorra, trat Treiber 1975 dem „Gesangverein Eintracht 1922“ bei und leitete den Chor von 1976 bis 2013. Mit seinem breiten musikalischen Wissen und Fähigkeiten arbeitete er stets daran, die Qualität der gesanglichen Darbietungen zu verbessern. Fester Bestandteil waren Auftritte wie bei der Serenade und dem Weihnachtskonzert mit den anderen Vorraer Chören. Auch an der „Fränkischen Weihnacht“ war er beteiligt.
Ein besonderes Anliegen war ihm der Sonntag Kantate. Die Gottesdienste gestaltete er als Einheit zwischen Liturgie und Gesang. Als Treiber 2013 die Chorleitung an Sonja Durst übergab, blieb er seiner Eintracht als Basssänger weiter treu. Der Chor war, wie er sagte, „seine Familie“. 2020 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Für den Sängerkreis Hersbruck war Treiber zuerst als stellvertretender Kreischorleiter tätig, dann von 1997 bis 2009 als erster Kreischorleiter. Unter seiner Verantwortung wurde im Jahr 2000 die zweiten Sängerkreis-Liedhefte an über 100 Mitgliedschöre herausgegeben. Er organisierte mehrere große Kreiskonzerte und 2005 das erste „offene Singen“– „Komm sing mit“ – im Fränkischen Sängerbund. Zudem war er mit der Organisation des „Leistungssingens“ vom Fränkischen Sängerbund betraut.

Für diese und noch viele andere Verdienste bekam er 2009 die „Goldene Stimmgabel“ überreicht und wurde zum Ehrenkreischorleiter ernannt. Wenn die Corona-Auflagen es erlauben, will der Sängerkreis ihm zu Ehren ein großes Gedächtniskonzert organisieren.

Viele Jahre war Treiber zudem als Bezirksobmann, stellvertretender Bezirkschorleiter und Notenwart tätig. In dankbarer Weise erinnern sich auch die Bläser des  Posaunenchores Hirschbach  an den Verstorbenen, 

der ihren Chor 17 Jahre lang stets mit großer Begeisterung leitete. Bis zuletzt sang er auch im Dehnberger Hofchor mit, den er sieben Jahre als 1. Vorsitzender leitete.
Über 30 Jahre lang gestaltete Treiber als Lektor in vielen Kirchengemeinden Gottesdienste und war als Prediger zu hören. Auch engagierte er sich von 1988 bis 1994 als Kirchenvorsteher in Vorra, danach war er 18 Jahre Kirchenvorsteher in Neunkirchen und lange Jahre Mitglied des Dekanatsausschusses des Dekanatsbezirks Hersbruck.

 

Anmerkungen Gesangverein Alfeld 1852:

Im Jubiläumsjahr 2002 leitete Friedhelm Treiber die ersten Chorproben für den erkrankten Werner Hammerbacher. Im August 2006 wurde über Treiber der Kontakt zum späteren Chorleiter Jens Birnbach hergestellt. Beim Liederabend im April 2008 des Liederkranz Alfeld, in der Lindenschänke am Berghof, leitete Treiber den Männerchor für den verhinderten Jens Birnbach. In seiner Funktion als Kreischorleiter hat Treiber beim Vereinsabend 2009 die Ehrungen verdienter Sänger vorgenommen.

Der Gesangverein Alfeld 1852 wird ihn stets ein ehrendes Andenken bewahren.

v.l. Werner Pilhöfer, Monika Milek, Andrea Hubl, Kreischorleiter Friedhelm Treiber, Marianne Hubl, Helga Hager und 1. Vorsitzender Wolfgang Blos



Januar 2021

Liebe Sangesfreundinnnen und Sangesfreunde,


leider beginnt das gemeinsame Singen im neuen Jahr so, wie das Singen im vergangenen Jahr geendet hat. Singen ist nicht möglich, nicht einmal das eingeschränket Singen, das ja einige Chöre praktiziert hatten. Man vermisst die wöchentlichen Singstunden, die Ehrenabende, die Konzerte, die Serenaden, die Jubiläen die Sängerfeste schmerzlich. Wahrscheinlich wird sich in den nächsten Monaten die Situation nicht ändern. Die Gesundheit ist im Moment am wichtigsten und so sollten wir uns alle an die neuen Corona – Maßnahmen halten. Nehmt doch das Impfangebot wahr, sobald es möglich ist. In der Krise darf man die Hoffnung nicht aufgeben. Man merkt es ja täglich, dass nicht nur wir Chorsänger*innen unsere Kultur vermissen, sondern sehr viele Menschen Hunger nach Kultur haben. In diesem Sinne schauen wir hoffnungsvoll und zuversichtlich in dieses Jahr.

 

Viele Grüße und bleibt gesund Eure

 

Elisabeth Hensel

Geschäftsführerin Sängerkreis Hersbruck

 


Weihnachten 2020

Liebe Sängerinnen und Sänger, sehr verehrte Ehrenmitglieder und passive Vereinsangehörige,

 

in wenigen Tagen feiern wir das Weihnachtsfest, das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Ein schwieriges, prägnantes und einschneidendes Jahr, wie ich finde. Die Corona-Epidemie hat sich seit Februar zu einer weltweiten Krise ausgeweitet, wie sie die jüngere und selbst die ältere Generation vorher noch nicht erlebt hat. Die finanziellen, wirtschaftlichen und ökonomischen Folgen sind noch nicht absehbar, die gesellschaftlichen Veränderungen sind für jeden spürbar geworden. Alle Beschränkungen im öffentlichen Leben und im kulturellen Bereich haben auch unser Vereinsleben stark beeinflusst. Beliebte musikalische Veranstaltungen wie der Tag des Liedes (im Mai) oder die traditionelle Serenade Unter den Linden (im Juni) mussten leider abgesagt werden. Gewohnte Familien-feste wie Geburtstage und selbst Trauerfeiern durften nur im sehr begrenzten Rahmen begangen werden.

 

Ein Höhepunkt war die Verabschiedung unseres Pfarrers Helmut Gerstner, der im Mai 2020 nach 34 Dienstjahren zusammen mit seiner Frau Hannelore in den wohlverdienten Ruhestand gehen konnte. Im Juli und August hatten sich einige Sängerinnen und Sänger in kleiner aber feiner Runde im Vereinslokal Berghof getroffen. Unser Gesangverein war einer der wenigen Veranstalter in der VG Happurg, der trotz Corona-Beschränkungen und den damit verbundenen Hygienevorschriften ein Ferienprogramm für die Kinder anbot. Nach der Sommerpause konnten wir im Volksmusikzentrum eine Singstunde abhalten, im Oktober fanden noch Chorproben der Männer am Berghof statt. Diese Treffen waren mir als Vorsitzender sehr wichtig, um den Zusammenhalt im Verein zu stärken und zu erhalten.

 

Die geplante Mitgliederversammlung am 14.01.2021 muss abgesagt werden. Ein neuer Termin und die Tagesordnung werden noch festgelegt und den Mitgliedern mitgeteilt. Termine zu gesanglichen Veranstaltungen für das Jahr 2021 stehen ebenfalls noch nicht fest, da zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar ist wie sich die Corona-Epidemie entwickelt. Uns allen und mir als Vorsitzender des Gesangverein Alfeld bleibt zu hoffen, dass sich die Lage im kommenden Jahr beruhigt und die ergriffenen Maßnahmen der Behörden nach und nach Wirkung zeigen.

 

Liebe Freunde, wir alle werden 2020 als „Corona-Jahr“ in Erinnerung behalten. Es gilt, den Blick nach vorne zu richten. Ich wünsche den Sängerinnen und Sängern, unseren Ehrenmitgliedern und passiven Mitgliedern im Namen der Vorstandschaft des Gesangverein Alfeld 1852 ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein gesundes neues Jahr 2021!

 

Die Coronakrise wird eines Tages vorüber gehen. Wir müssen aber dafür Geduld haben und diszipliniert handeln.

 

Bleiben Sie alle gesund und alles Gute

Ihr

 

Peter Windsheimer

1. Vorsitzender

 


Weihnachtsball 2020